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Aktuelles

Auszeichnung des Projekts Kunst im interreligiösen Dialog mit dem BKM-Preis Kulturelle Bildung 2014

Aus mehr als 100 Vorschlägen wurden zehn nominierte Projekte der kulturellen BIldung von einer Fachjury ermittelt und drei Preisträger ausgewählt. Der BKM-Preis würdigt die herausragende Bedeutung der kulturellen und künstlerischen Vermittlungsarbeit öffentlicher und privater Kultureinrichtungen sowie bürgerschaftlicher Initiativen. Ausgezeichnet werden bereits erfolgreich umgesetzte Projekte, die bundesweite Relevanz haben, z. B. durch ihre Modellhaftigkeit, ihren länderübergreifenden Charakter, ihre experimentellen Methoden oder ihre bundesweite Vernetzung.

 

20.05.

ACHTUNG: Sonntag - Zu Gast auf dem Ramadan Pavillon 2018

Gemeinschaft in den Religionen und ihre aktuelle Bedeutung

Referiende: Elisabeth Kühn, Pastorin der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde; Fairouz Awour; Abu Ahmed Yakobi, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.;

Moderation: Marion Koch

 

21.06.

Erotik und sexuelles Begehren

Referierende: Hamida Sarah Behr, Islamwissenschaftlerin; Dr. Monika Kaminska, Jüdische Philosophie; Dr. Friedrich Brandi, Ev.-Luth. Theologe

 

24.05.

Sonderveranstaltung in Kooperation mit umdenken e.V.

Geschlechterbilder in den Religionen

Referierende: Amit Gal, Jüdin aus Hamburg; Halima Krausen, Muslimin aus Hamburg; Annika Woydack, Pastorin an der Pauluskirche, Altona-Nord, Hamburg. Moderation: Marion Koch

 

 

Archiv

22.02.2018

Verrat! Bedeutungen von Verrat in den Religionen, Darstellungen in der bildenden Kunst

Referierende: Dr. Monika Kaminska, Jüdische Philosophie; Kay Kraack, Ev.-Luth. Pastor, St. Georg-Borgfelde; Abu Ahmed Yakobi, Imam, Schura, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.

 

25.01.2018

Das Verhältnis von Körper und Seele. Positionen dreier Religionen und Darstellungen in der Kunst.

Referierende: Isabel Del Toro Fogelklou, Jüdische Gemeinde Hamburg; Dr. Veronika Schlör, Katholische Akademie Hamburg, Felix Baritsch, Tibetisches Zentrum Hamburg

Diese Veranstaltug findet in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg statt.

 

07.12.

"Wunder" in Kunst und Religionen

Referierende: Dr. Hans-Gerd Schwandt, Bildungsreferent, Katholische Akademie Hamburg; Abu Ahmed Yakobi, Imam, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.; Dr. Moshe Navon, Liberaler Landesrabbiner für Hamburg

 

02.11.

Gemeinschaft und Individalität: Künstlerische Positionen, Bedeutungen in den Religionen

Referierende: Monika Kaminska, Jüdische Philosophie; Özlem Nas, Turkologin und Erziehungswissenschaftlerin, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.; Dr. Frierich Brandi, Ev.-Luth. Pastor

 

14.09.

Vorbilder und Idole - Darstellungen in der Kunst, Positionen der Religionen

Referierende: Michael Nüssen, Jüdische Gemeinde Hamburg, Hamida Sarah Behr, Islamwissenschaftlerin; Erlend Petterson, Hinduismus

 

13.07.2017

Zu Gast in den Deichtorhallen: Die Elemente Feuer und Wasser im Werk von Bill Viola aus Sicht dreier Religionen

Kunst im Interreligiösen Dialog - Zu Gast in den Deichtorhallen

Referierende: Dr. Veronika Schlör, Katholische Akademie Hamburg; Hamida Sarah Behr, Islamwissenschaftlerin; Oliver Petersen, Tibetisches Zenrum Hamburg

 

So.04.06.2017

Kunst im Interreligiösen Dialog zu Gast auf dem Ramadan Pavillon

Spadenteich, St. Georg. Im Rahmen des Ramadan Pavillon 2017 findet um 19 Uhr ein Interreligiöser Dialog zu Kunst statt.

Thema und Referierende werden noch bekannt gegeben

 

27.04.2017

Bilderflut, Bilderverbot und Religionen

Referierende: Isabel Del Toro Fogelklou, Jüdische Gemeinde Hamburg; Dr. Jörg Herrmann, Evangelische Akademie Hamburg; Abu Ahmed Yakobi, Imam, SCHURA Hamburg

 

30.03.2017

Die entblöste Frau. Gemälde von Tizian und Bordone aus der Sicht dreier Religionen

Referierende: Halima Krausen, Imamin; Kay Kraack, Ev.-luth. Pastor; Felix Baritsch, Tibetisches Zentrum Hamburg

 

05.11.

WORKSHOP: Kain und Abel - muss leider ausfallen!

 

Die Form des Workshops bietet den TN mehr Möglichkeiten zu einem Austausch mit den Referierenden. Die Veranstaltung findet in der Hamburger Kunsthalle statt. Kosten: 40.-€ / erm. 28. -€ . Anmeldung: kurse@hamburger-kunsthalle.de

Referierende: Abu Ahmed Yakobi, Imam, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.; Michael Nüssen, Jüdische Gemeinde Hamburg; Kay Kraack, Ev.-Luth. Pastor, St. Georg-Borgfelde, Hamburg. Moderation: Marion Koch, Hamburger Kunsthalle,  freie Kunstvermittlerin.

 

09.02.2017

Zahlenmystik und Zahlensysteme in der Bildenden Kunst und deren Bedeutung in den Religionen

Referierende: Dr. Barbara Hanusa, Pfarrerin und Pädagogin (M.A.); Dr. Monika Kaminska, Jüdische Philosophie; Felix Baritsch, Tibetisches Zentrum Hamburg.

 

01.12.

Das "Böse" in der Kunst und den Religionen

Referierende: Abu Ahmed Yakobi,Imam, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.; Oliver Petersen, Tibetische Zentrum Hamburg, Dr. Hans-Gerd Schwandt, Katholische Akademie Hamburg. Moderation: Marion Koch

Diese Veranstaltung findet auch in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg statt.

 

03.11.

Zahlenmystik und Zahlensysteme in der bildenden Kunst und deren Bedeutung in den Religionen

Wegen eines Trauerfalls musste ich diese Veranstaltung leider kurzfristig absagen. Sie wird nachgeholt, Termin folgt.

Referierende: Dr. Barbara Hanusa, Pfarrerin und Pädagogin (M.A.), Lüneburg; Dr. Monika Kaminska, Jüdische Philosophie; Felix Baritsch, Tibetisches Zentum Hamburg. Moderation: Marion Koch

 

22.09.

Freundschaft und Liebe in der bildenden Kunst und in den Religionen

Referierende: Dr. Monika Kaminska, Jüdische Gemeinschaften; Özlem Nas, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.; Dr. Friedrich Brandi, Ev.-Luth. Pastor. Moderation: Marion Koch

 

21.07.

"Arbeit" - Darstellungen in der Kunst, Bedeutung in den Religionen

Referierende: Hamida Behr, Islamwissenschaftlerin; Felix Baritsch, Tibetisches Zentrum Hamburg; Dr. Moshe Ben Towia Navon, Landesrabbiner Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg. Moderation: Marion Koch

 

Sonntag, 12.06., 19 Uhr

Maria / Maryam in den Künsten und ihre Bedeutung in den Religionen

ACHTUNG: Kunst im Interreligiösen Dialog zu Gast

Diese Veranstaltung findet zu Gast beim Ramadan Pavillon in St. Georg, Spadenteich, statt.

Referierende: Özlem Nas, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.; Dr. Veronika Schlör, Katholische Akademie Hamburg; Dr. Friedrich Brandi, Ev.-Luth. Pastor. Moderation: Marion Koch

 

21.04.2016

Ernst Barlach und Herman de Vries Werke im interreligiösen Dialog

ACHTUNG: Verantaltung im Ernst Barlach Haus! 19 Uhr - ab 18 Uhr Einlass!!!

Kunst im Interreligiösen Dialog zu Gast im Ernst Barlach Haus Hamburg. Referierende: Felix Baritsch, Tibetisches Zentrum Hamburg; Dr. Moshe Ben Towia Navon, Landesrabbiner Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg; Abu Ahmed Yakobi, Imam, SCHURA (Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.);  Moderation: Marion Koch

 

25.02.2016

"Wirklichkeiten" oder "Sein und Schein" in Kunst und Religionen

Referierende: Dr. Monika Kaminska, Jüdische Gemeinschaften; Dr. Veronika Schlör, Katholische Akademie Hamburg; Abu Ahmed Yakobi, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.; Oliver Petersen, Buddhismuslehrer. Moderation: Marion Koch

Diese Veranstaltung findet auch in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg statt.

 

21.01.2016

Emil Noldes Heilige und Propheten - im Interreligiösen Dialog

Referierende: Özlem Nas, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V., Kay Kraack, ev.-luth. Pastor, St. Georg-Borgfelde, Erlend Pettersson, Hindu-Priester. Moderation: Marion Koch

 

10.12.

Der Turmbau zu Babel in den Religionen und der Kunst

Referierende: Hamida Behr, Muslimische Gemeinschaften; Rabbi Dr. Moshe ben Tovia Navon, Liberaler Landesrabbiner für Hamburg; Dr. Hans-Gerd Schwandt, Katholische Akademie Hamburg. Moderation: Marion Koch

Diese Veranstaltung findet auch in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg statt.

 

29.10.

Gebetsräume und ihre Funktionen in den Religionen ACHTUNG: Veranstaltung im Hamburg-Museum

Referierende: Özlem Nas, Schura,Rat der muslimischen Gemeinschaften, Hamburg; Michael Nüssen, Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg, Jüdische Gemeinde Hamburg, Felix Baritsch, Tibetisches Zentrum Hamburg. Modertion: Marion Koch

 

20.08.2015

Hoffnung und Zweifel. Perspektiven in Photographie und Religionen

Dieser Dialog findet in der Sonderausstellung "The Day will come - When there is hope" im Rahmen der Triennale der Photographie Hamburg statt.

Referierende: Dr. Jörg Herrmann, Evangelische Akademie Hamburg, Dr. Monika Kaminska, Jüdische Gemeinschaften, Abu Ahmed Yakobi, islamischer Theologe, SCHURA. Moderation: Marion Koch, M.A.

 

04.06.2015

Die Bedeutung des Wassers in den Religionen - Veranstaltung im MKG

Das Wasser hat für die Menschheit sowohl als Lebensgrundlage als auch in den Glaubensvorstellungen einen hohen Stellenwert. So wundert es nicht, dass viele Kultobjekte in wertvoller Handarbeit dem Wasser huldigen. Ausgehend von der neu eröffneten Abteilung zur Sammlung Islam nähern wir uns im Dialog der zentralen Bedeutung von Wasser in den Religionen, und damit verbunden den unterschiedlichen Kulturen.

Marion Koch im Gespräch mit Abu Ahmed Yakobi, Imam, Schura, Rat der islamischen Gemeinschaften Hamburg; Gunter Marwege, Ev.-luth. Pastor St. Georg-Borgfelde; Erlend Pettersson, Hindu-Priester, Hamburg.

 

Das Wasser hat für die Menschheit sowohl als Lebensgrundlage als auch in den Glaubensvorstellungen einen hohen Stellenwert. So wundert es nicht, dass viele Kultobjekte in wertvoller Handarbeit dem Wasser huldigen. Ausgehend von der neu eröffneten Abteilung zur Sammlung Islam nähern wir uns im Dialog der zentralen Bedeutung von Wasser in den Religionen, und damit verbunden den unterschiedlichen Kulturen.

Referierende: Abu Ahmed Yakobi, Imam, Schura; Gunter Marwege, Ev.-luth. Pastor; Erlend Pettersson, HIndu-Priester. Moderation: Marion Koch

ACHTUNG: die Veranstaltung findet im MKG statt!

 

23.04.2015

Ordnung und Chaos in den Religionen und künstlerische Umsetzungen

In vielen Religionen wird in den Schöfpungsberichten beschrieben, wie Gott oder Götter aus dem ursprünglichen Chaos eine Ordnung schaffen: die Natur als Gottes Schöpfung . Im 17. Jahrhundert wird durch niederländische Künstler erstmals die Landschaft in einer eigenen Bildgattung thematiseirt. Wie lesen Vertreter unterschiedlicher Religionsgemeinschaften dies Bildschöpfungen? Robert Delaunays Fensterbild von 1912 gibt als zweites Gemälde den Anlass zum Dialog über Ordnung und Chaos.

Referierende: Dr. Veronika Schlör (Katholische Akademie Hamburg), Dr. Monika Kaminska (Jüdische Gemeinschaften), Felix Baritsch (Tibetisches Zenrum Hamburg). Moderation: Marion Koch

 

12.03.2015

ACHTUNG: diese Veranstaltung findet im MKG statt

Schrift/en in der Bildenden Kunst und ihre Bedeutung in den abrahamitischen Religionen

Referierende: Michael Nüssen (Jüdische Gemeinde Hamburg, Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg), Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (ev.-Luth. Pastor), Abu Ahmed Yakobi (Imam). Moderation: Marion Koch

ACHTUNG: diese Veranstaltung findet im MKG statt!

 

29.01.2015

Naturwissenschaften in der Bildenden Kunst und ihre Bedeutung in den Religionen

Referierende: Halima Krausen (Imamin) Kay Kraack (ev.-luth. Pastor), Oliver Petersen (Buddhistischer Lehrer). Moderation: Marion Koch

 

04.12.2014

Angst und Schrecken. Darstellungen in der Kunst - Positionen der Religionen

Im Rahmen der Ausstellung Max Beckmann. Mittels der Stillleben nimmt diese Veranstaltung Darstellungen der Ängste, des Zweiflens, der Endlichkeit und Vergänglichkeit im Angesicht der Kriegserfahrungen zum Gegenstand des Dialogs. Referierend: Halima Krausen (Imamin), Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (Ev.-luth. Pastor). Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres (Jüdische Gemeinschaften). Modration: Marion Koch, M.A. 

 

06.11.2014

Jenseitsvorstellungen Achtung: Veranstaltug im MKG !

Bei dieser Veranstaltung stehen Vorstellungen vom Jenseits im Zentrum des Dialogs. Seit Menschengedenken beschäftigt dies alle Religionen und so finden sich in den Bildenden Künsten hierzu zahlreiche Darstellungen, einige geben den Anlass zum Dialog. Während im Hinduismus die Jenseitsvorstellung auf der Idee der Seelenwanderung basiert, glauben die Christen an die Auferstehung aus dem Tod, in der sich entscheidet, ob die Menschen zum ewige Leben bei Gott finden. Im Judentum konzentriert sich alles Leben auf das irdische Dasein, Jenseitsvorstellungen sind nicht so bedeutam.

Referierende: Vaidyanath Das (Hinduismus), Dr Monika Kaminska (Jüdische Gemeinschaften), Dr. Hans-Gerd Schwandt (Katholische Akademie Hamburg), Moderaton: Marion Koch, M.A.

 

18.09.2014

Bilder des Göttlichen.  Achtung: Veranstaltung im MKG

   Diese Veranstaltung findet im Museum für Kunst und Gewerbe statt! 

Referierende: Dr. Jörg Herrmann (Evangelische Akademie Hamburg), Halima Krausen (Imamin), Oliver Petersen (Buddhismuslehrer). 

 

14.08.2014

Zeit und Vergänglichkeit. Darstellungen in der Kunst und Positionen der Religionen

Referierende: Dr. Veronika Schlör, Michael Nüssen, Abu Ahmed Yakobi;

 

12.06.2014

Heil und Heilung: Bedeutung in den Religionen und Darstellungin der Kunst

Referierende: Özlem Nas (SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften Hamburg), Oliver Petersen (Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg), Dr. Hans-Gerd Schwandt (Katholische Akademie Hamburg).

Das Hoffen auf Heilung jenseits des Arztbesuchs ist in allen Religionen zentral. Heilung meint mehr als medizinische Versorgung. Zahllose Wunder der Heilung, Heilquellen oder spirituell aufgeladene Orte, an welchen Heilung erhofft wird, stehen exemplarisch hierfür. Im Christentum ist „Heil“ ein zentraler biblischer Begriff, der die liebevolle, rettende Zuwendung Gottes zum Menschen meint, die diesen ganzheitlich berührt. Christen bekennen Jesus als den „Heiland“, den Retter, an dem erfahrbar geworden ist, wie Gott zu den Menschen steht. Welches Heilsverständnis gibt es im Islam und im Buddhismus? Wie setzten Künstler die Hoffnung der Menschen auf Heilung jenseits der Medizin malerisch um?

 

10.04.2014

Religiöse Opfer und ihre Darstellung in der Kunst

Referierende: Dr. Veronika Schlör (Bildungsreferentin Katholische Akademie Hamburg), Michael Studemund-Halévy, Docteur des lettres (Jüdische Gemeinschaften), Hüseyin Nas (SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften Hamburg)

Eines der wichtigsten Feste im Islam ist das Opferfest. Es erinnert an die Bereitschaft Abrahams, seinen Sohn zu opfern. Zum Menschenopfer kommt es nicht, sondern das Opfer wird durch ein Schlachttier, einen Widder, ausgelöst. Diese Erzählung findet sich auch in der hebräischen Bibel. Auf Meister Bertrams Petri Altar ist die Opferung Isaaks dargestellt – ein Retabel, welches für eine christliche Kirche gemalt wurde.

Welche Bedeutung hatten diese und andere Opferriten in den Urgemeinden, welchen Stellenwert haben sie heute in den abrahamitischen Religionen.

 

13.03.2014

Reichtum versus Bereicherung. Positionen in der Bildenden Kunst und in den Religionen

Referierende: Dr. Monika Kaminska (Jüdische Gemeinschaften), Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (Ev.-Luth. Pastor), Abu Ahmed Yakobi (SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.)

 

23.01.2014

Licht und Lichtfeste in den Religionen und ihre Bedeutung in der Bildenden Kunst

Referierende: Dr. Veronika Schlör, Katholische Akademie Hamburg, Michael Nüssen, Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg, Abu Ahmed Yakobi, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinden in Hamburg e.V.

Dem Licht kommt in den verschiedenen Religionen zentrale Bedeutung zu: im Koran trägt die Sure 24 den Titel: das Licht - an-Nur. Im Judentum wird mit Chanukka -dem Lichterfest-  der Einweihung des 2. Tempels in Jerusalem in einem achttägigen Fest gedacht. Das Christentum kennt mit Mariä Lichtmess ebenfalls ein Lichterfest, welches am 2. Februar gefeiert wurde. In den Synagogen wie in den Katholischen Kirchen findet man zudem das „Ewige Licht“, welches symbolisch an die Gegenwart Gottes erinnern soll. Die Bedeutung der Lichtfeste und die Darstellung von Licht in der Bildenden Kunst sind Aspekte des Dialogs.

Dem Licht kommt in den verschiedenen Religionen zentrale Bedeutung zu: im Koran trägt die Sure 24 den Titel: das Licht - an-Nur. Im Judentum wird mit Chanukka -dem Lichterfest-  der Einweihung des 2. Tempels in Jerusalem in einem achttägigen Fest gedacht. Das Christentum kennt mit Mariä Lichtmess ebenfalls ein Lichterfest, welches am 2. Februar gefeiert wurde. In den Synagogen wie in den Katholischen Kirchen findet man zudem das „Ewige Licht“, welches symbolisch an die Gegenwart Gottes erinnern soll. Die Bedeutung der Lichtfeste und die Darstellung von Licht in der Bildenden Kunst sind Aspekte des Dialogs.

 

30.11.2013

Sterben, Tod und Jenseitsvorstellungen (Seminar, 13 - 17:30 Uhr)

Seit mehr als drei Jahren findet die Veranstaltungsreihe Kunst im interreligiösen Dialog vor den Gemälden der Sammlung in der Hamburger Kunsthalle statt. Dieses Seminar erweitert nun das Angebot und bietet Zeit zur intensiven Diskussion und zum Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern  von Judentum, Christentum und Islam. Dabei geht es thematisch um die Frage von Sterben und Tod, von Bestattungsriten und Jenseits-Vorstellungen und wie diese in die Kultur der Bestattungen und die Bedeutung von Friedhöfen einfließt. Das Seminar findet in Kooperation mit den Eduard-Duckesz-Seminaren des IGDJ statt.

Referierende: Özlem Nas (SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.; Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (Ev.-Luth. Pastor), Michael Stundemund-Halévy, docteur ès-lettres (Jüdische Gemeinschaften)  

Samstag, 30.11.2013, 13 bis 17.30 Uhr

Treffpunkt: Rotunde ·der Hamburger Kunsthalle

Kosten: 40 €, erm. 28 €

Anmeldung: kurse@hamburger-kunsthalle.de oder

 per Fax: 040-42854 2799

 

05.12.2013

Religiöse Opfer und ihre Darstellung in der Kunst.

Referentin und Referenten: Dr. Veronika Schlör (Katholische Akademie), Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres (Jüdische Gemeinschaften), Hüseyin Nas (SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, e.V.)

DER TERMIN WIRD NACHGEHOLT _ Wegen Sturm Xaver ausgefallen

Eines der wichtigsten Feste im Islam ist das Opferfest. Es erinnert an die Bereitschaft Abrahams, seinen Sohn zu opfern. Zum Menschenopfer kommt es nicht, sondern das Opfer wird durch ein Schlachttier, einen Widder, ausgelöst. Diese Erzählung findet sich auch in der hebräischen Bibel. Auf Meister Bertrams Petri Altar ist die Opferung Isaaks dargestellt – ein Retabel, welches für eine christliche Kirche gemalt wurde.

Welche Bedeutung hatten diese und andere Opferriten in den Urgemeinden, welchen Stellenwert haben sie heute in den abrahamitischen Religionen.

 

24.10.2013

R.B. Kitaj - Auf der Suche nach der (jüdischen) Identität.

In vielen seiner Gemälde spürt Roland B. Kitaj der Frage der Identität des Menschen nach. Dabei wird deutlich, dass sowohl die Zeitgeschichte als auch die Frage, was „Jüdischsein“ bedeutet, zentrale Rollen in dieser Auseinandersetzung einnehmen.

Kitaj hat den Begriff der “Diasporische Kunst” geprägt. Hiermit bezeichnet er eine “neue jüdische Kunst”. Kitaj betont, dass er den Begriff Diaspora nicht nur auf Juden und Jüdinnen bezieht sondern auf alle Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen im Exil leben. Oder fern der Länder, an denen ihr Herz hängt.

Das Gemälde “The Jewish Rider” gibt u.a. den Anlass, über die Frage der Identität eines Menschen und der Bedeutung der Religion hierin nachzugehen.

Referentin und Referenten: Halima Krausen (Imamin), Dr. Edward van Voolen (Rabbiner und Kunsthistoriker), Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (ev. -luth. Pastor).

 

29.09.2013

Buchvorstellung: Auf Augenhöhe. Interreligiöse Gespräche über Kunst. Matinee in der Hamburger Kunsthalle, Sonntag, 11 Uhr

Buchvorstellung und Podiumsgespräch

In der Reihe Kunst im interreligiösen Dialog sind mehrmals im Jahr Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften zu Gast in der Hamburger Kunsthalle, um zu einem ausgewählten Thema Werke der Sammlung zu betrachten und zu diskutieren. Welche Bedeutung haben Farben, Zahlen, Heilige, Propheten, wie werden Mann und Frau, der Tod und die  Geburt in der Kunst dargestellt? Es ist das Ziel der Reihe, die seit 2010 in Kooperation mit der Akademie der Weltreligionen stattfindet, das gegenseitige Verständnis der Gemeinschaften zu fördern. Jetzt erscheint, herausgegeben von Marion Koch, das Buch ‚Auf Augenhöhe. Interreligiöse Gespräche über Kunst‘, das zwölf exemplarische Dialoge dokumentiert. Es ist in Zusammenarbeit mit den Referentinnen und Referenten der Veranstaltungsreihe entstanden und gibt Einblick in die Grundsätze und Sichtweisen einzelner Religionen, insbesondere des Judentums, des Christentums und des Islams, wie auch des Buddhismus und Hinduismus. Die Veranstaltung am 29. September präsentiert das Buch und lotet bei einem anschließenden Podiumsgespräch die Tragweite eines interreligiösen Dialogs im Museum „auf Augenhöhe“ aus.

Es sprechen: Prof. Dr. Hubertus Gaßner (Hamburger Kunsthalle), Dr. Anna Körs (Akademie der Weltreligionen), Marion Koch, M.A.

Auf dem Podium: Yuriy Kadnykov, M.A. (Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover), Özlem Nas (SCHURA, Rat der Muslimischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.), Dr. Hans-Gerd Schwandt (Katholische Akademie Hamburg)

 

15.08.2013

Die Bedeutung von Gebet und Gebetshaltung in den Religionen und in künstlerischen Darstellungen.

Referenten: Halima Krausen (Imamin), Dr. Hand-Gerd Schwandt (Katholische Akademie Hamburg). Roy Naor (Jüdische Gemeinde Hamburg)

 

03.05.2013

Schrift - in der Kunst und ihre Bedeutung in den Religionen- Veranstaltung im MKG 15:30-17:00 Uhr

ReferentInnen: Halima Krausen (muslimische Gemeinschaften), Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres (jüdische Gemeinschaften) und Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (christliche Gemeinschaften) 

Eine Koranausgabe des 16. Jahrhunderts im Museum für Kunst und Gewerbe lässt die Frage nach der Bedeutung von Kalligraphie innerhalb der islamischen „Kunst“ und für die Religion aufkommen. Wie verhält es sich mit vergleichbarem Schrifteinsatz im Judentum und im Christentum?

ORT: Museum für Kunst und Gewerbe; ZEIT: 15:30 - 17:00 Uhr - Im Rahmen des Evangelischen Kirchentages

 

02.05.2013

Engel in der Bildenden Kunst und ihre Bedeutung in den abrahamitischen Religionen

Referenten: Hüseyin Nas (muslimische Gemeinschaften), Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres (jüdische Gemeinschaften) und Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (christliche Gemeinschaften)

Engel – vom griechischen Wort „angelos“ stammend – bedeutet Bote. In den Schriften der abrahamitischen Religionen wie auch in den Auslegungstexten werden Engel als die Diener Gottes, als Wesen, die Gott zur Seite stehen und ausgewählten Menschen seinen Willen zu erkennen geben, verstanden. Jedoch sind die Engel in Art, Wesen und Aufgaben sehr unterschiedlich.  Zunächst werden wir vor einem christlichen Gemälde die Bedeutung der Engeln in den Heiligen Schriften und für die Gläubigen diskutiert. Paul Klee Engel, die in einer Sonderausstellung parallel zum Evangelischen Kirchentag zu sehen sind, scheinen Bedrückung oder Angst, aber auch Humor und Verspieltheit auszudrücken. Sie werfen die Frage nach der heutigen Bedeutung von Engeln innerhalb der Religionen auf.

 

21.03.2013

Sterben und Tod: zwei zentrale Menschheitsthemen aus Sicht der Religionen und der bildenden Künste

 

 

Vaidyanath Das (Hinduistische Gemeinschaften), Dr. Hans-Gerd Schwandt (Katholische Akademie Hamburg), Michael Studemund-Halévy, docteur ès- lettres (Jüdische Gemeinschaften)

Das Sterben, der Übergang vom Leben zum Tod, ist mit Angst und Schmerz verbunden. Welche Vorstellungen gibt es von diesem „Übergang“ in den Religionen? Wie wird dieses Thema in den bildenden Künsten dargestellt? Welche Gedanken und Empfindungen lösen die Kunstwerke wiederum bei den Betrachtern und den drei Referenten aus?

Die häufigste Darstellung des Todes innerhalb der christlichen Kunst ist sicherlich die Kreuzesdarstellung Jesu. Der Tod Christi, der beweint wird, der im christlichen Glaubensverständnis aber auch gesehen wird als Erlösung der Gläubigen von ihrer Schuld. Wie wird dieses Bild vom Tod von Vertretern der jüdischen oder hinduistischen Religionszugehörigkeit gelesen? Welche Vorstellungen gibt es darüber, was nach dem Tod kommt? Das „ewige Leben bei Gott“? Oder einer Wiedergeburt?

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Akademie der Weltreligionen statt. Diese Veranstaltung findet zudem in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg statt.

 

 

16.02.2013

Seminar Samstag 16.02.2013, 13 bis 17:30 Uhr: Interreligiösen Dialog zum Thema: Krieg und Gewalt - Darstellungen in der Kunst und aus Sicht der Religionen

Seit fast drei Jahren findet die Veranstaltungsreihe „Kunst im interreligiösen Dialog“ vor Gemälden der Hamburger Kunsthalle statt. Vertreter der Religionsgemeinschaften sind die Fachreferenten. Die Seminarform, die erstmals angeboten wird, ermöglicht es den Teilnehmenden, intensiv am Gespräch mit den Referenten teilzunehmen.  

Inhaltlich wenden wir uns einem komplexen Thema zu. Zahlreiche Kriege wurden "im Namen" von Religionen geführt, Krieg und Gewalt sind bis in die Gegenwart immer wieder Thema der bildenden Künste. Zwei Tafeln des Altarretabels von Meister Bertram (14. Jh) zur Geschichte um Kain und Abel sowie das Gemälde „John, der Frauenmörder“ von George Grosz (1918) geben den Anlass zur Diskussion.

Referenten: Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (ev.-luth. Pastor), Michael Studemund-Halévy (Jüdische Gemeinschaften), Ramazan Ucar (Imam der Centrum Moschee Hamburg), Moderation: Marion Koch, M.A.

Termin: Samstag, 16. Februar, 13 bis 17:30 Uhr

Treffpunkt: Hamburger Kunsthalle, Rotunde im Altbau

Kosten: 30.-€, ermäßigt: 25.-€ (Ermäßigung für Schüler, Studierende Arbeitslose sowie Mitglieder der Freunde der Kunsthalle e.V. und des Malschule in der Kunsthalle e.V.)

Die Kosten können an der Kasse vor Kursbeginn bezahlt werden.

Anmeldung: telefonisch 040/428131-215 oder per Email: kurse@hamburger-kunsthalle.de

 

31.01.2013

Sexualität und Erotik - Positionen in der Kunst und in den Religionen

Halima Krausen (Imamin), Kay Kraack (ev.-luth. Pastor St. Georg-Borgfelde), Roy Naor, (Jüdische Gemeinde Hamburg)

Der Erzählungen vom „Sündenfall“ in der hebräischen Bibel, dem „sich Erkennen von Adam und Eva“, kommt eine zentrale Bedeutung für das Thema der Sexualität zu, denn es stellt deren Beginn unter den Menschen dar. So zumindest in der christlichen Tradition. Nicht zufällig ist diese folgenschwere Erkenntnis immer wieder Gegenstand von Gemälden. Unter diesem Gesichtspunkt ist das Gemälde von Cornelis Corneliszoon Van Haarlem: Adam und Eva (1622) der Ausgangspunkt für den Dialog unter den VertreterInnen der abrahamitischen Religionsgemeinschaften. Welche Rolle kommt Eva in den drei Religionen innerhalb der Paradiesszene zu? Wie lesen die Referenten das Gemälde mit seiner Fülle von Attributen, die unter anderem das sexuelle Begehren symbolisieren? Das zweite Gemälde, welches Gegenstand des Dialogs sein wird, ist von Marc Chagall: Paar mit Ziege (1911). Hier wird das Begehren zwischen Mann und Frau als lustvoll und leidenschaftlich dargestellt. Wie gehen wir heute mit dieser Leidenschaft um?  Welchen Stellenwert hat Erotik und Sexualität in unserer Gesellschaft, wie können die Religionen mit dem Thema wertschätzend umgehen?

 

06.12.2012

Das Verhältnis von Mensch und Tier - aus Sicht der Religionen und Darstellungen in der Kunst

ReferentInnen: Vaidyanath Das, Halima Krausen, Dr. Hans-Gerd Schwandt, Moderation: Marion Koch, M.A.

In allen Kulturen und Religionen haben Tiere eine besondere Bedeutung – dies schlägt sich auch in der bildenden Kunst nieder. So werden die Tiere in einer der Schöpfungsgeschichten der Hebräischen Bibel vor den Menschen erschaffen; durch die Schlange kommt das Böse in die Lebenswelt der Menschen…  Tiere sind Symbolfiguren der Götter (in den antiken Religionen), im Christentum wird Jesus auch als „Lamm Gottes“ dargestellt.

Welchen Stellenwert haben Tiere in den Weltreligionen – historisch und aus heutiger Sicht? Wie ist das Verhältnis zwischen Mensch und Tier?

 

08.11.2012

"Belesene Bilder" - Bücher in der Kunst und in den Religionen

ReferentInnen: Dr. Veronika Schlör, Michael Studemund-Halévy docteur ès-lettres; Özlem Nass. Moderation: Marion Koch, M.A.

In Bildern, die die Verkündigung Maria zeigen,  ist Maria meist als Lesende dargestellt – Zeichen ihrer Bildung, die sie im Tempel erfahren hat. Bücher stehen ganz allgemein für Wissen, Bildung – auch für Wissenschaft und Forschung. Welche Bedeutung haben Bücher, neben den jeweils Heiligen Büchern, für die Weltreligionen?

 

20.09.2012

Krieg und Gewalt in der Kunst und aus Sicht der Religionen

Referenten: Michael Studenmund-Halévy, Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs, Abu Ahmed Yakobi, Moderation: Marion Koch

Zahlreiche Kriege wurden "im Namen" von Religionen geführt, Krieg und Gewalt sind bis in die Gegenwart immer wieder Thema der bildenden Künste.
Mit welcher Intention wurde etwa die Geschichte des Kindermords zu Bethlehem innerhalb der Altarretabel gemalt? Wie wirkt heute diese Darstellungen auf uns, wie werden Kriegs - und Gewaltdarstellungen von Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften gesehen?

 

 

14. Juni 2012

Musik und ihre Bedeutung in den Religionen und in der Kunst

Referenten: Imamin Halima Krausen, Michael Nüssen, Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs; Moderation: Marion Koch

Auf mittelalterlichen Altarretabeln oder Andachtsbildern begleiten musizierende Engel die Krönung Mariens zur Himmelskönigin; auf Darstellungen des Jüngsten Gerichts werden die sieben Posaunen geblasen. Die christliche Religion scheint untrennbar mit den Klängen von Musikinstrumenten und den Engelschören, die Gott preisen, verbunden zu sein.

Auch in der jüdischen Tradition hatte zur Zeit des Tempels in Jerusalem die Musik eine zentrale Bedeutung innerhalb des Tempeldienstes. Im Alten Testament, der Thora, wird ausführlich über eine Vielzahl von Instrumenten berichtet die den Hohepriester bei seinen Aufgaben im Tempel begleiten. Welcher Stellenwert kommt der Musik heute innerhalb der jüdischen Religion zu? Im Islam reicht die Bedeutung der Musik für die religiöse Praxis von einer strengen Trennung bis hin zur optimalen Verbindung für eine Gotteserfahrung, wofür beispielhaft der Sufismus steht.

Im Dialog mit Vertreterinnen und Vertreter der drei abrahamitischen Religionen werden ausgewählte Werke der Sammlung der Hamburger Kunsthalle zum Thema Kunst, Musik und Religion betrachtet und geben Anlass zur Diskussion, zum Austausch über die verschiedenen aber auch ähnlichen Vorstellungen von Musik und Gesang in den Religionen.

 

16.08.2012

Vom Umgang mit der Kreatur in Kunst und in den Religionen

Referenten: Michael Nüssen, Kay Kraack, N.N.; Moderation Marion Koch;

Diese Dialogveranstaltung findet u.a. zu einem Werk der Photo - Ausstellung "Lost Places" statt.

 

19.04.2012

Der Brunnen als Ort in Kunst, Kultur und den Religionen

ReferentInnen: Dr. Veronika Schlör, Özlem Nas, Michael Studemund-Halèvy.

Viele Plätze unserer Städte und Dörfer sind mit einem Brunnen versehen. Manche gehen in ihrer prächtigen und den Platz dominierenden Gestalt weit über ihre ursprüngliche Funktion des Wasserspendens hinaus, denkt man etwa an die Brunnen in Rom (Trevibrunnen oder jene auf der Piazza Navona). Brunnen sind in den heiligen Schriften Orte der Begegnung, die oftmals folgenreich sind. So beginnt etwa die Geschichte von Rebekka und Isaak an einer Quelle, einem Brunnen. Ein Brunnen ist nicht wegzudenken aus den Gärten der islamischen Kultur- und Religionskreise; von dort ist er vermutlich in die christlichen Kreuzgänge übernommen worden. Und nicht zuletzt spendet das Wasser, geschöpft am Brunnen, Pflanzen, Tieren wie Menschen neue Lebenskraft.

Wir sprechen anhand zweier Gemälde der Hamburger Kunsthalle über die unterschiedlichen Bedeutungsebenen von Brunnen in den Religionen.

 

Bedeutung der Farbe Weiß / des Lichts in den Religionen.

Referenten: Kay Kraack, Imam Ramazan Ucar, Oliver Petersen.

Weiß als Farbe steht  in vielen Religionen und Kulturen als Symbol für Licht und Reinheit. In der Bildenden Kunst nutzen Maler die Farbe Weiß einerseits für das Setzen von Lichtreflexen oder für Helligkeiten. Dies ist bei dem ersten Gemälde, welches Gegenstand des Dialogs ist, zu beobachten:  Arnold Böcklin setzt in dem Gemälde  Heiliger Hain (1886) starke Hell- Dunkel-Kontraste: gleisendes Licht gegen düstere Dunkelheit – mit weißen Gestalten darin. Ganz im Kontrast zu dem Landschaftsgemälde steht das zweite Werk, ein abstraktes Gemälde Ohne Titel (1967) von Raimund Girke. Hier ist die Farbe Weiß als solche eingesetzt – steht nicht mehr für etwas anderes, will nicht gegenständliches abbilden.

Vertreter von Buddhismus, Christentum und Islam sprechen über die Bedeutung der Farbe Weiß in ihrer Religion und über Ihre Blicke auf die beiden Gemälde.

 

26. Januar 2012

"Was auf den Tisch kommt" - Speisen und gedeckte Tische in den Kulturen und Religionen.

ReferentInnen: Özlem Nas, Friedrich Brandi, Michael Nüssen

 

8. Dezember 2011

Kunst im interreligiösen Dialog: Tod und Jenseitsvorstellungen in den Religionen

Der Tod ist einerseits etwas, was alle Menschen vereint – denn er steht am Ende allen Lebens. Aber wie sind die religiösen Vorstellungen von dem, was nach dem Tode kommt? Von Auferstehung, Himmel, Hölle und Fegefeuer – generell: einem Leben nach dem Tod? Welche Auswirkungen haben diese Vorstellungen für die Bestattungskulturen, die sich in den unterschiedlichen Religionen, aber auch Regionen dieses Erdballs über die Jahrtausende entwickelt haben? Dass die Bestattungskulturen unmittelbare Konsequenzen für Friedhöfe und den Umgang mit diesen haben, soll ein weiterer Aspekt dieses Dialogs sein.

Die Kunsthistorikerin Marion Koch diskutiert mit den Gästen Özlem Nas (muslimische Gemeinschaften, Hamburg), Gunter Marwege (ev. luth. Kirche S. Georg) und Dr. Michael Studemund-Halévy (jüdische Gemeinschaften, Hamburg).
Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Akademie der Weltreligionen statt. Diese Veranstaltung ist zugleich eine Kooperation mit der Katholischen Akademie Hamburg.

 

27. Oktober 2011

Der Garten in den Religionen und Kulturen

Referentinnen und Referenten: Dr. Monika Kaminska (jüdische Gemeinschaften Hamburg), Özlem Nas (muslimische Gemeinschaften Hamburg), Kay Kraack (Ev.-Luth. Kirche Hamburg), Moderation: Marion Koch, M.A.

Werke: Gartengemälde von Max Liebermann

Der Garten als Paradiesgarten, als Garten Eden stellt in der biblischen Tradition einen Ursprungs- und Sehnsuchtsort dar. Als Stein, Pflanze und Wasser gewordene Gedichte sind Gärten von islamischen Poeten und Mystikern besungen und beschrieben worden. Auch die christlichen Klostergärten sind Orte der Ruhe, kleinen Oasen gleich. Die Landschaftsgärten und der Bauerngarten bilden jeweils weitere Sehnsüchte des Menschen nach einem kleinen oder großen „irdischen Paradies“ ab.

 

22. September 2011

Die Bedeutung von Schrift/en in Kunst und Religion

Referentinnen und Referenten: Alisa Fuhlbrügge (jüdische Gemeinde Elmshorn), Abu Ahmed Yakobi (Imam, Schura Hamburg), Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (Pastor, Ev.-Luth. Kirche Hamburg). Moderation: Marion Koch, M.A.

Werke: Meister Bertram, Petri Altar: Predella mit Darstellung der Kirchenväter (um 1379-83) sowie Christopher Wool: Chameleon (1990).

Alle abrahamitischen Religionen sind sogenannte Schriftreligionen, basieren auf dem Alten Testament/der Thora und den weiteren Schriften. Die als „Heilige Schrift“ bezeichneten Bücher sind die wichtigsten Quellen der Religionen. Was bedeutet darüber hinaus Schrift, Schreiben, die Kalligraphie oder die reich verzierte Schrift der illustrierten Bücher?

Immer wieder finden sich Texte oder Schriftzeichen in Kunstwerken: etwa in mittelalterlichen Altarretabeln oder in der zeitgenössischen Kunst, beispielsweise bei Christopher Wool. Zitate aus dem Koran oder der Thora zieren Gebetshäuser der jeweiligen Glaubensgemeinschaften und erscheinen dort als kunstvolle Schriftzüge. Welche Bedeutung kommt der Schrift in diesen Werken oder an diesen Orten zu? Und wie wird sie von den vertretenen Referentinnen und Referenten der drei Religionen wahrgenommen?

 

11. August 2011

Das Element Wasser in seiner kulturellen und religiösen Bedeutung

Referenten: Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (Ev.-Luth. Pastor, Hamburg), Abu Ahmed Yakobi (Imam; Schura Hamburg), Wolfgang Seibert (Liberale Jüdische Gemeinde Pinneberg); Moderation: Marion Koch M.A.

Werke: Rony Horn: Some Thames (2000); Max Klinger: Meeresbilder aus der Villa Albers (1884/85);

Ohne Wasser ist Leben undenkbar, weshalb es nicht verwundert, dass die frühen Hochkulturen in der Nähe von Wasser entstanden. In der Mythologie wie den Religionen kommt dem Element Wasser eine zentrale Bedeutung zu: als Leben spendendes Element, als Symbol der Fruchtbarkeit, als „Urwasser“ oder als reinigendes Element. Aber auch Gefahren gehen von Wasser aus. All diese Aspekte des Elements Wasser sind in zahlreichen Kunstwerken Bild geworden. Diese geben den Anlass, über die Bedeutung des Element Wassers mit Vertretern der abrahamitischen Religionsgemeinschaften in den Dialog zu treten.